Autor: Joss Stirling
Erscheinungsjahr Erstausgabe: 1.05.2012
Aktuelle Ausgabe: 1.10.2014
Verlag: DTV
ISBN: 978-3-423-71588-1
Seiten: 459
Preis: 8.95€
Seine Stimme- In ihrem Kopf
Sky hat Angst vor ihrer dunklen Vergangenheit. Sie hat Angst vor Beziehungen , denn Beziehungen tun weh.
Immer.
Und sie hat Angst vor Zed Benedict, der mehr von ihr zu wissen scheint, als sie zuzulassen bereit ist. Eines Tages hört sie seine Stimme-direkt in ihrem Kopf...
Ich war richtig aufgeregt als ich mir dieses Buch gekauft hatte, und hatte somit auch ziemlich viel von diesem Buch erwartet, da der Klappentext eigentlich ziemlich viel versprechend klang.
Leider klang es nur so, denn das Buch hat sich schrecklich gezogen, und konnte mich nicht so richtig mit reißen. Ich musste mich dazu zwingen dieses Buch weiter zu lesen, da es einfach nicht weiter ging. Die Protagonistin, Sky trat ganze 300 Seiten lang nur auf der Stelle, man hätte dieses Buch an dieser Stelle echt ein wenig kürzen können. Wenn man bedenkt, dass dieses Buch nur 459 Seiten hatte und 300 Seiten lang nicht wirklich viel passierte, ist es also kein Buch das man unbedingt lesen muss.
Die Protagonisten Sky und Zed waren beide zwar ok, aber mehr auch nicht. Zed wurde zu Anfang als richtiger Bad Boy beschrieben, aber wurde dann doch ziemlich schnell zu diesem "Zucker Bubi Boy" also eine Wendung um 180 Grad. Ich kann zwar verstehen was sie damit zeigen und bezwecken wollte, kann mich aber nicht so richtig damit abfinden.
Bei Sky hatte ich einfach das Problem das dass Mädchen mit ihrem "Beziehungskomplex" einfach nicht zurecht kam, und das Buch zur Hälfe aus diesem "Lass ich ihn an mich heran? Oder doch nicht?" bestand.
Zum Inhalt:
Sky zieht mit ihrer Familie in eine neue Stadt wo sie schnell auf den ganz üblen Typen Zed trifft. Sie geraten ein paar mal aneinander, doch bald ändert sich Zed und behauptet sie sei sein Seelenspiegel, und verhält sich ihr gegenüber von einer Sekunde auf die andere vollkommen anders.
Er versucht sie für sich zu gewinnen, und scheint auch zu 50 Prozent Erfolg damit zu haben, doch durch Skys Vergangenheit ist sie der Liebe gegenüber sehr misstrauisch.
Als sie dann doch so langsam beginnt ihm zu vertrauen und die Sache mit dem Seelenspiegel zu glauben passieren schreckliche Dinge, die ihre Liebe auf eine harte Probe stellen.
Der Schreibstill der Autorin ist eigentlich gar nicht so schlecht, und auch die Idee mit den Seelenspiegeln ist sehr gut, aber man hätte viel viel mehr daraus machen können. Sie hätte den Fokus weniger auf Skys Bindungsprobleme legen sollen sondern mehr auf die Savant Sache.
Es ist ein Buch, dass man ruhig mal gelesen haben kann, aber keins das man unbedingt haben muss.






