Rezension Zurück ins Leben geliebt






Autor: Colleen Hoover
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-74021-0
Seiten: 356
Preis: 12,95€



Als Tate zum Studium nach San Francisco zieht, stolpert sie dort gleich am ersten Abend über Miles Archer: Miles, der Freund ihres Bruders, der niemals lächelt, meistens schweigt und offensichtlich eine schwere Bürde mit sich herumträgt. Miles, der so attraktiv ist, dass Tate bei seinem Anblick Herzflattern und weiche Knie bekommt. Miles, der, wie er selbst zugibt, seit sechs Jahren keine Frau mehr geküsst hat. Miles, von dem Tate sich besser fernhalten sollte, wenn ihr ihr Gefühlsleben lieb ist …

Wer liebt Colleen Hoover und ihre Bücher denn nicht?
Als ich also heraus fand, dass es ein neues Werk von ihr zu kaufen gibt bin ich sofort los um das Fangirl in mir zufrieden zu stellen!
Als ich es dann aufgeschlagen hatte, war es wie immer wenn ich ein Colleen Hoover Buch gelesen habe, ich war sofort drin und konnte meine Finger nicht mehr davon lösen!
Leider muss ich jedoch dieses mal sagen, dass es für mich nicht so gut war wie ihre anderen Bücher. Dies liegt zum einen daran, dass ich doch sehr überrascht war, dass Sex in diesem Buch eine derart wichtige Rolle gespielt hat! Vielleicht hätte ich aber auch einfach genauer lesen sollen... Habe nämlich gerade festgestellt das auf dem Buchrücken empfohlen wird dieses Buch mit 16 zu lesen. (Ja gut lesen muss man können ;D)
Zum anderen war mir dieses mal ziemlich schnell klar, weshalb passiert, was eben passiert. Was mir bisher bei Colleen Hoover noch nie passiert ist!
Mein absoluter Lieblings Charakter in diesem Buch, war dieses mal keiner der Hauptprotagonisten, sondern ein Nebencharakter mit dem schrägen Namen Cap! Ich finde er hat dem Buch echt gut getan und hat dem Ganzne den nötigen Kick gegeben, der sonst gefehlt hätte. Immerhin hatte er immer einen guten Ratschlag auf Lager und die schlechtesten Witze, die aber dadurch schon wieder lustig waren.
Zu den Hauptprotagonisten kann ich nur sagen, dass ich ihr Handeln zwar irgendwo noch nachvollziehen konnte, aber es viel mir wirklich schwer!
Zum Beispiel Tate! Tate, war an sich eine echt witzige Protagonistin, aber ich konnte einfach nicht verstehen, wieso sie Miles so vieles einfach verziehen hat, ohne eine wirkliche Erklärung für sein Verhalten zu haben! Gut sie hat geahnt das etwas schreckliches in seiner Vergangenheit geschehen sein muss, aber nur deshalb lässt man einem doch nicht alles durch gehen!
Das Buch spielt einmal in der Zeit bevor Miles zu dem wurde der er ist und einmal im Jetzt, wodurch man ziemlich schnell ahnt, was in Miles Vergangenheit geschehen ist. Alles in allem kann ich nicht sagen, dass ich das Buch schlecht fand, aber super hammer mega gut war es nun auch nicht. Da fand ich Colleen Hoovers andere Werke wie zB.  Hope Forever, Looking for Hope oder auch Maybe Someday (Rezension dazu folgt bald!) viel viel viel besser!
Zum Inhalt:
Als Tate Miles begegnet, spüren Beide, dass zwischen ihnen eine starke Anziehung herrscht, aber eine Beziehung, möchte Miles auf gar keinen Fall. Dennoch kann er nicht die Finger von ihr lassen und Tate geht es da ganz genauso. Und genau deshalb beschließen sie, einfach nur Sex zu haben. Aber kann das wirklich funktionieren?



»Kannst du bitte mal Lachs sagen.« 
Miles hebt verwundert die Augenbrauen. Er findet mich komisch.
Das ist mir egal.
»Bitte tu mir den Gefallen.«
»L...achs« , sagt er mit leichten Zögern.
Ich lächle. Wunderschön. Lachs ist mein neues Lieblingswort. Seite 95

Es ist ein wirklich gute Buch, aber nicht mit ihren anderen Werken mithalten! Ich gebe dem ganzen 4 Flammen, aber schwache 4 Flammen.





Rezension Mein Herz zwischen den Zeilen



Mein Herz zwischen den Zeilen
 - Jodi Picoult - Taschenbuch 


Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-3-8432-1093-5
Seiten: 288
Preis: 10,00€

»Hilf mir!« Delilah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Oliver, der Held der Geschichte, hat diese Worte extra für sie in den Felsen geritzt. Zuerst hält sie sich für verrückt, doch schnell stellen Delilah und Oliver fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Und damit nicht genug: Oliver vertraut Delilah an, dass er raus möchte aus seiner Buchwelt: Das echte Leben interessiert ihn! Und sowieso findet er Delilah süß und würde sie zu gerne küssen ... Und Delilah? Die hat sich schon längst in Oliver verguckt und ist begeistert von der Idee, ihn aus seiner Geschichte herauszuholen. Aber wie sollen sie es schaffen, die Grenzen zwischen ihren Welten zu überwinden?



Die Idee das die Charaktere in Büchern ein eigenes Leben besitzen fernab von ihrer Geschichte in ihren Büchern fand ich spannend und vor allem neu!
Und als ich dann hinein geblättert habe, stand für mich auf der Stelle fest, dass ich dieses Buch auf jeden Fall haben muss! Das Buch wird in zwei verschiedenen Sichten erzählt, einmal aus der Sicht von Delilah und aus der Sicht von Oliver. Womit ich überhaupt kein Problem hatte. Ich persönlich mag es sogar richtig gerne auch mal Dinge aus der Sicht des männlichen Protagonisten zu lesen. Und dann gab es quasi noch so etwas wie ein Buch in einem Buch! Es gab immer wieder Kapitel aus dem Märchen in dem Oliver "fest hängt", was an sich eine wirklich schöne Idee ist. Das Problem an der ganzen Sache jedoch war, dass ich irgendwann unbedingt wissen wollte wie es mit Delilah und Oliver weiter geht, weshalb ich diese Kapitel immer überblättert habe (Shame on me!).
Was mich aber so fasziniert hat und das gebe ich hiermit ganz offen zu, waren die zwei verschiedenen Farben bzw. drei Farben die die Schrift in diesem Buch hatte. Die Kapitel die aus Delilahs Sicht geschrieben wurden, waren immer in lilaner Schrift verfasst und Olivers Sicht immer in blauer Schrift, die Kapitel aus Olivers Märchen waren immer in schwarz geschrieben, noch dazu gab es immer süße Bilderchen die das ganze unterstützt haben. Alles in allem also ein richtig schönes Buch!
(Da seht ihr mal eines der Meisterwerke in diesem Buch!)
Ich würde jetzt gerne sagen, dass der Inhalt ebenso schön, wie das Äußere des Buches war, aber das wäre wohl ein wenig geflunkert (aber nur ein wenig!)
Ich weiß nicht genau was es war, aber ich bin unglaublich schlecht in das Buch herein gekommen und während des Lesens habe ich mich ständig dabei erwischt wie ich mich mit anderen Dingen abgelenkt habe.  Ich kann nicht sagen, dass das Buch schlecht war nur das mich irgendetwas  gestört und meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen hat. Vielleicht bin ich aber auch ein wenig zu alt für dieses Buch (Das klingt als wäre ich steinalt! Ach wisst ihr noch damals? ...DAMALS  da war alles besser ;D Kleiner Spaß am Rande). Oliver als männlichen Protagonisten fand ich wirklich niedlich und er war nicht der typische Bad Boy von denen man in X-Millionen anderen Büchern bereits gelesen hat und auch Delilah empfand ich als ein sehr erfrischender Charakter. Dennoch konnte ich oftmals ihr Handeln und ihre Besessenheit einfach nicht nachvollziehen. Auch das Ende war für mich ganz persönlich verwirrend und irgendwie komisch. Ich will jetzt nicht spoilern deshalb werde ich darauf jetzt nicht weiter eingehen, lest es selbst Leute!
Zum Inhalt:
Als Delilah in ihrem Lieblingsbuch schmökert und mal wieder völlig vertieft ist, bemerkt sie, dass etwas in diesem Buch verändert ist, als dann auch noch Oliver der Prinz aus eben diesem Buch beginnt mit ihr zu sprechen, weiß sie das etwas an diesem Buch anders ist. Oliver gesteht ihr, dass er weiß, dass er lediglich ein Charakter in einem Buch ist, aber gerne aus diesem ausbrechen und etwas vom waren Leben mitbekommen möchte. Dies liegt aber nicht nur daran, dass er in seinem Märchen nur eine Rolle spielt, die mit seinen waren Gefühlen nichts zu tun hat, nein es liegt auch an Delilah die ihn mehr und mehr fasziniert. Und auch Delilah mag ihn sehr. Gemeinsam versuchen sie ihn irgendwie aus seinem Buch heraus zu bekommen, doch das ist nicht so einfach wie gedacht.




»Früher hatte ich romantische Fantasien, in denen ein Junge Steinchen an mein Fenster wirft, in mein Zimmer klettert, mich im Mondschein küsst und dann entführt. Falsches Märchen, denke ich sarkastisch. Ich bin diejenige, die den Prinzen retten wird« S 224 

Mich konnte das ganze nicht ganz mitreisen, ist aber dennoch eine süße kleine Liebesgeschichte. Wäre ich jünger gewesen, vielleicht 14 oder jünger hätte ich dieses Buch wohl geliebt, so aber war es eine nette Geschichte für zwischendurch.